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Alternative Heizmethoden
 

 
Alternativ - was ist das?
Damit sind regenerative Energien gemeint, welche sich aus nachhaltigen Quellen der Umwelt bedienen. Diese bleiben kontinuierlich verfügbar und stehen hiermit im Gegensatz zu fossilen Energieträgern und Kernbrennstoffen, deren Vorkommen bei kontinuierlicher Entnahme stetig abnimmt.

Wasser
Grundwasser stellt grundsätzlich eine sehr gute Wärmequelle für die Nutzung mittels Wärmepumpe dar, wenn es in ausreichender Menge und in der passenden Tiefe vorhanden ist und eine wasserrechtliche Genehmigung vorliegt. In Österreich ist seit 2006 die Errichtung per Anzeigeverfahren geregelt.

Mit Eigeninitiative (Vorinformation bei der Bezirkshauptmannschaft) und mit Unterstützung durch den Installateur kann der Antrag auch selbst gestellt werden. Zur Entnahme von Wärme aus dem Grundwasser müssen zwei Brunnen angelegt werden: ein Entnahmebrunnen und ein Schluckbrunnen. Die Brunnen sollten mindestens 10 bis 15 Meter voneinander entfernt sein. Die Tiefe beträgt etwa 6 bis 10 Meter. Für ein Einfamilienhaus sollte eine Entnahme von mindestes 2 m³ Grundwasser pro Stunde möglich sein. Klarheit darüber verschafft ein Pumpversuch. Ebenso empfehlenswert ist eine Wasseranalyse vor Installierung. Der große Vorteil der Wasser-Wasser-Wärmepumpe liegt darin, dass hohe Jahresarbeitszahlen erreicht werden. Nachteilig ist, dass eine wasserrechtliche Bewilligung erfolgen muss, dass sich die Wasserverhältnisse im Laufe der Zeit ändern können und dass bei diesen Anlagen etwas mehr an Wartungsaufwand erforderlich ist.

Wasser-Wasser-Wärmepumpen erzielen hohe Jahresarbeitszahlen, für ihre Installierung sind wasserrechtliche Genehmigungen erforderlich